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Volleyball SVM Nr. 1 - Der Beginn einer lange währenden Tradition?

Am 31. Oktober 2021 hat die erste offizielle Volleyball SVM der Leichtathleten stattgefunden. Swiss Track Check in Form von Pascal erzählt von den persönlichen Impressionen als Mitinitiator und Teilnehmer. Enjoy!

Zustande gekommen ist die Idee beim Helferessen für die erste Austragung von Swiss DECA Check. Simon Märki, ehemaliger Zehnkämpfer und Werfer, Geschäftsführer von zürich athletics und treibende Kraft hinter dem Anlass, hat die Idee in die Runde geworfen, wieder einmal einen vereinsübergreifenden Anlass zu veranstalten, wie die dazumal legendäre Fussball SVM, bei der sich einige Vereine in der Saisonpause zuweilen bis auf die Knochen duelliert haben. Dieser spassige Anlass ist mit den Jahren leider von der Bildfläche verschwunden. Die guten Erinnerungen daran sind geblieben. Die Probleme, die mit der Organisation einherkamen aber auch. Neben einem gewissen Aufwand, waren vor allem die Anforderungen an die Teamgrösse und das fehlende Interesse der weiblichen Vereinsmitglieder hinderlich. Daher wurde die Idee Volleyball in den Raum geworfen und traf auf allgemeine Zustimmung. Daher haben wir uns eine erste kleine Edition zum Ziel gesetzt. Gesagt getan.

Simon hat den Lead in der Organisation übernommen, diverse Vereinsverantwortliche angeschrieben und die Location klar gemacht. Nicht wissend, ob überhaupt Teams sich anmelden würden, haben wir auch im Podcast Werbung dafür gemacht. Zu unserem Erstaunen haben sich doch 9 Teams aus der ganzen Deutschschweiz angemeldet. 3 Zürcher Teams, 2 Berner Teams, jeweils ein Team aus dem Thurgau und Aarau und sogar 2 Teams aus dem schönen Murten haben den Weg bis in die neue 3-fach Turnhalle Hofacker im Herzen von Zürich zurückgelegt. Nicht selbstverständlich, für einen Anlass der innert weniger Wochen ins Leben gerufen wurde, eigentlich eher zu spät (die meisten hatten bereits mit dem Training wieder begonnen) stattgefunden hat und zu Zeiten von Corona unter Zertifikatspflicht stand.

Nichtsdestotrotz haben sich am Sonntag Morgen um 10 Uhr die Teams eingefunden. Gemeinschaftlich wurden die Felder bereit gemacht, aufgewärmt und geplaudert.
Doch dann gings ans Spielen. Wie wir Leichtathleten nun mal sind, kommt bei jeder sportlichen Aktivität ein gewisse Ambition auf, sich gut anzustellen und wenn möglich zu gewinnen. So ist ein sehr ansprechendes Niveau für nicht Ballsportler zustande gekommen, welches so nicht erwartet werden konnte. Und trotzdem blieb die Atmosphäre gut, gelassen und stimmig. Dazu trugen natürlich auch grandiose DJ-Künste meinerseits bei wie im Video zu erkennen ist. ;) 

So ist der Morgen rasch verstrichen und ehe man sich's versah stand man kurz vor den Finalspielen. Doch bevor es dazu kam, haben sich alle zur Mittagspause getroffen. Hier wurden im Kollektiv nämlich über 30 Pizzen bestellt. Beste Sportler Nahrung für zwischendurch. Diese konnte sogar im Freien in der Sonne vor der Halle verspiesen werden. 

Im Anschluss wurden die letzten Gruppenspiele gespielt und die K.O. Phase vorbereitet. Die Top 4 spielten Halbfinal und Final, während Plätze 5-9 ihre Rangierung noch ausspielten. Am Ende hiessen die Final Gegner STB Mehrkampf Team gegen LAC TV Unterstrass. Unter den Augen aller, haben sie sich eine spannendes Finale geliefert, welches die Mehrkämpfer des STBs knapp für sich entschieden und zu den historischen ersten Siegern der 1. Volleyball SVM machte. 

Natürlich stand aber nicht der Sieg im Vordergrund, sondern das Zusammenkommen verschiedener Vereine und der Spass am Sport. Mit der Volleyball SVM sollen Bekanntschaften gemacht werden, sodass man, wenn es zur Leichtathletik kommt, weiss in welchem Verein man allfällige Ansprechpersonen hat. Gesunde Rivalität zwischen den Vereinen ist gut, aber oftmals steht uns der sogenannte Kantönli-Geist oder halt Vereinli-Geist im Weg. Lockern wir doch diese Einstellung ein wenig auf, arbeiten wir zusammen. Die Volleyball SVM kann ein weiterer Schritt in diese Richtung sein.

In diesem Sinne wollten wir uns bei allen Teilnehmenden bedanken und ganz besonders bei Simon Märki, der treibenden Kraft und Philip Salathe, der den ganzen Wettkampfbetrieb geleitet hat, während wir selbst unser Team vertreten haben.